 |
 |
|
 |
«Ich höre den Fans gerne zu» |
Johanne

Moderatorin
   

Beiträge: 31.751
Herkunft: Niedersachsen
 |
|
| «Ich höre den Fans gerne zu» |
 |
| Zitat: |
«Ich höre den Fans gerne zu»
Im neuen surrealen Actionthriller «Inception» hackt sich Schauspieler Leonardo DiCaprio in die Träume anderer. 20 Minuten traf sich mit dem Superstar in London zum Interview.
Klick mich |
__________________
 
When I see your skin
I am thinking of caramel ice cream

|
|
30.07.2010 12:24 |
|
|
Johanne

Moderatorin
   

Beiträge: 31.751
Herkunft: Niedersachsen
Themenstarter
 |
|
Aha, Leo möchte also eines Tages in einer flauschigen, hirnlosen Komödie mitspielen
Das er seinen Fans gerne zuhört, wenn die ihm Komplimente machen, find ich ja auch sehr süß
__________________
 
When I see your skin
I am thinking of caramel ice cream

|
|
31.07.2010 16:40 |
|
|
anonym

Jim Carrol
  

Beiträge: 236
Herkunft: Ruhrgebiet
 |
|
Leo in "hirnlosen" Komödien kann ich mir nicht vorstellen.
Aber würde sicherlich amüsant.
__________________
|
|
31.07.2010 16:50 |
|
|
miley333

Romeo's Julia
  

Beiträge: 5.032
Herkunft: Deutschland
 |
|
danke dafür. hab auch noch ein interview:
| Zitat: |
Ich bin so wild auf Kartoffelpuffer
Der Hollywood-Schauspieler über die Arbeit am neuen Film „Inception“, seine Träume, seine unternehmungslustige Mutter und seine Vorliebe für deutsche Hausmannskost.
London - Leonardo DiCaprio – einer der besten Schauspieler unserer Zeit. Wir trafen den Halb-Deutschen im Hotel Dorchester am Londoner Hyde Park. Er sah umwerfend gentlemanlike aus, dunkles Jackett, graue Hose, offenes blaues Hemd. Und er hatte den Schalk in den Augen – „Leo“ war bester Laune.
Das lag vielleicht an dem sensationellen Start, den sein neuer Film „Inception“ hingelegt hat. In dem SciFi-Drama geht es um Träume, wie echt sie sich anfühlen und wie sie manipuliert werden können ... Ein hoch kompliziertes, aber faszinierendes Filmkonstrukt.
Leo, seien Sie ehrlich: Haben Sie das Drehbuch von „Inception“ sofort verstanden?
Ich habe erst mal versucht, meine Vorbereitung so wie immer zu machen, habe Sigmund Freuds „Traumdeutung“ gelesen – aber dann rasch gemerkt, dass das nichts bringt. Ich musste „einfach“ viel Zeit mit Regisseur Chris Nolan verbringen, der sich das Ganze ausgedacht hatte. Wir haben zwei Monate über meine Hauptfigur geredet – und dann ging’s!
Wie würden Sie die Geschichte in Ihre Worte kleiden?
Ein Mann begibt sich auf eine Reise, die ihn und sein Leben völlig verändern wird. Je tiefer er das Unterbewusste des Menschen studiert, desto näher kommt er an seine eigene Wahrheit, an die Erkenntnis, wer er wirklich ist und was er unterdrückt hat. Chris und ich haben also eine Art Psychotherapie für meine Figur entwickelt. Mit Chris zu arbeiten, war fantastisch: Der Mann macht Filme wie „The Dark Knight“: riesige Hollywood-Streifen mit sämtlichem technischem Schnickschnack, die gleichzeitig sehr existenzielle, komplexe Themen anschneiden. Was kann man mehr wollen?!
Wenn man Filme macht – ist das ein bisschen wie Träume wahr werden zu lassen?
Das kann man sagen. Als Schauspieler kann ich viele Dämonen durch meine Filme ausschalten, glaube ich... Ich habe in letzter Zeit schon ein paar ziemlich intensive Typen gespielt! Ich bin ganz ernsthaft davon überzeugt, dass Filme für mich etwas Therapeutisches haben.
Wovon träumen Sie?
Ich erinnere mich nie an alle Details meiner Träume. Mir ist klar, dass wir Dinge, die wir unterdrücken, in Träumen verarbeiten, daher sollten wir unsere Träume ziemlich ernst nehmen. Ich wache oft mit Gefühlen oder Gedanken auf, die aus den Träumen stammen müssen und versuche mir etwas daraus zusammen zu reimen. Aber meist komme ich nicht weiter.
Wie war Ihr letzter Traum, an den Sie sich erinnern?
Ich habe neulich geträumt, ich könnte die Umwelt kontrollieren. Und dann habe ich versucht, den Traum vom Bewusstsein aus zu beeinflussen – was wir in „Inception“ tun! Unser Film hat mich da also doch sehr beeindruckt ...! Jedenfalls habe ich es im Traum geschafft, mich von dieser heftigen Verantwortung zu lösen. Aber am nächsten Morgen habe ich mich schon gefragt: „Was für einen Quatsch träumst du denn da zusammen?“
Was war Ihr größter Traum als Kind?
Ich wollte immer Schauspieler werden. Als ich dann noch erfuhr, dass man damit sogar Geld verdienen kann, war ich völlig fassungslos. Der Traum hat sich mehr als erfüllt. Ich wäre selig gewesen, mal fünf Minuten als Statist in einem Scorsese-Film mitzuerleben – und nun waren es schon vier Hauptrollen!
Ist Ihre Leidenschaft für Filme in den zwanzig Jahren im Beruf noch größer geworden oder sind Sie auch mal für kurze Zeit satt?
Der Spaß ist noch immer so groß wie zu Anfang. Wenn ich überlege, dass ich mal keine Ahnung von diesem Metier hatte und so weit gekommen bin, bin ich schon irrsinnig stolz.
Ihre Mutter begleitet Sie oft zu Premieren, auch zur Berlinale. Ist sie Ihr Anker zur Realität, wenn Sie Star-Pflichten zu erledigen haben?
Ach, so dramatisch sehe ich das gar nicht! Ich glaube einfach, dass es ihr großen Spaß macht, mitzukommen. Die Europa-Touren mag sie besonders gern, zumal sie in Deutschland ja Verwandte hat. Sie jagt durch die Städte, ist dauernd unterwegs – das genießt sie.
Was treiben Sie am liebsten, wenn Sie zum Beispiel in Berlin sind?
Für mich ist Berlin ein kulturelles Epizentrum. Ich liebe die Museen. Wenn mich die Paparazzi mal in Ruhe ließen, würde ich mir noch viel mehr anschauen – und mehr Kartoffelpuffer essen. Auf die bin ich richtig wild.
Was verbindet Sie generell mit Deutschland?
Eine Menge, immerhin bin ich der Sohn meiner Mutter. Sie kam als Einwanderin aus Deutschland in die USA. Und besaß so gut wie nichts, sie hat hart gearbeitet, um sich hier ein Leben aufzubauen. Trotzdem hat sie es geschafft, mir alles zu geben, was ich brauchte: sie hat ihre Kraft buchstäblich in mich investiert. Durch sie bekam ich die Chance, das zu werden, was ich bin.
Sicher wollen Sie ihr dafür auch etwas zurückgeben?
Sie hat mir das alles ermöglicht. Und nimmt immer noch gern Anteil an meinem Leben. Und wenn ich die wunderbaren Seiten meines Berufs mit ihr teilen kann, mache ich es gerne – zu jeder Gelegenheit, die sich mir bietet. Außerdem ist sie cool. Es macht echt Spaß, mit ihr abzuhängen!
Mit 35 Jahren sind Sie schon ein Veteran im Filmgeschäft. Einer Ihrer ersten Erfolge war „Gilbert Grape“. Jeder dachte, Sie seien wirklich zurückgeblieben, so überzeugend spielten Sie. Denken Sie gern an die Anfänge zurück?
Nun, ich weiß noch, dass das die Zeit der großen Veränderungen in meinem Leben war. Jedenfalls war ich überglücklich, dass ich die Chance bekam, mit Lasse Hallström, Johnny Depp und Juliette Lewis arbeiten zu dürfen. Diese Rolle war fantastisch, und dass ich mitmachen durfte ... Ich werde fast wehmütig, wenn ich mir den Film heute anschaue.
Sie haben hart, aber auch erfolgreich daran gearbeitet, Ihren jungenhaften Charme aus „Titanic“ abzulegen. Verfolgt der Vorwurf des „Milchbubis“ Sie noch?!
„Titanic“ war vor „Avatar“ der erfolgreichste Film aller Zeiten. Angesichts dieser Tatsache war mir schon klar, dass ich von nun an machen kann, was ich will: Dieser Film wird immer ein Teil von mir und meinem Image sein. Wenn man eine lang anhaltende Zukunft in der Filmindustrie haben will und sich als Schauspieler in verschiedenen Rollentypen weiter entwickeln will, dann nimmt man so einen Film als große Ausnahme hin und geht danach seinen Weg weiter. Das ist alles! Aber ich bin nach wie vor stolz auf diesen Film, und dass er Geschichte geschrieben hat.
Man sah Sie bei der WM in Kapstadt auf der Tribüne beim Spiel England-Deutschland. Für wen hat Ihr Herz bei der WM geschlagen?
Na, das ist doch wohl klar! Immerhin bin ich Halb-Deutscher! Natürlich fand ich es total schade, dass die Deutschen das Spiel gegen Spanien verloren haben. Aber ich bin erst seit kurzem ein Fußball-Fan, daher habe ich wohl noch gar nicht das Recht, allzu deprimiert zu sein. Und wir werden sehen, was noch alles drin ist – vor allem bei der nächsten WM!
http://www.berlinonline.de/berliner-kuri...view/304720.php |
|
|
01.08.2010 10:23 |
|
|
Johanne

Moderatorin
   

Beiträge: 31.751
Herkunft: Niedersachsen
Themenstarter
 |
|
|
01.08.2010 14:45 |
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
 |